Summary
Highlights
Am nächsten Morgen werden die gewachsenen Bakterienkolonien gezählt und unter dem Mikroskop untersucht. Frau Zabel erklärt, dass Bakterien mit der Zeit immer mehr werden können und bei zu großer Menge krank machen könnten. Ein Vergleich zeigt das starke Bakterienwachstum nach einer Woche.
Christoph bemerkt Zahlen und Daten auf Lebensmitteln wie Butter, Krabben und Wurst, die als Mindesthaltbarkeitsdatum gekennzeichnet sind. Er fragt sich, wie diese Daten festgelegt werden.
Um dem Ursprung des Datums auf den Grund zu gehen, besucht Christoph eine Wurstfabrik. Dort herrschen strenge Hygienevorschriften, daher muss er sich verkleiden. Er sieht, wie die Wurstscheiben verpackt, mit Gas versiegelt und anschließend mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden.
Ein Päckchen Wurst wird ins Labor geschickt. Frau Zabel zeigt, wie eine Wurstprobe für die Analyse vorbereitet wird: Sie wird zerkleinert, in einer Flüssigkeit geschüttelt und anschließend auf Nährböden in Schälchen verteilt. Diese werden warm gelagert, damit Bakterien wachsen können.
Sechs speziell ausgebildete Sensoriker testen Geruch und Geschmack der Wurst, sowohl frisch als auch vier Wochen alt. Sie spülen ihren Mund zwischendurch mit Wasser, um die Geschmacksnerven zu neutralisieren, und notieren ihre Eindrücke. Ihre Einschätzungen sind entscheidend für die Festlegung des Mindesthaltbarkeitsdatums.
Christoph erklärt, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht gleichbedeutend mit dem Verfallsdatum ist. Ist das MHD abgelaufen, sollte man die Lebensmittel trotzdem prüfen: riechen und schmecken. Nur wenn sie schlecht aussehen oder riechen, sollten sie entsorgt werden. Viele Produkte sind über das MHD hinaus noch genießbar.