Mix-Tipp oder Müll?! Post Malone Mixer bewertet 20 Mix-Tipps

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Summary

Chris Gallen, ein erfahrener Mixer, bewertet 20 gängige Mixing-Tipps. Er teilt seine unorthodoxen Philosophien und erklärt, welche Tricks nützlich sind und welche man vermeiden sollte, um einen besseren Mix zu erzielen.

Highlights

Sidechain-Kompression
00:01:58

Sidechain-Kompression wird als eher Produktionstechnik und nicht immer nützlich beim Abmischen eingestuft. Sie kann überbeansprucht werden und muss sorgfältig eingesetzt werden.

Abmischen durch die Master-Kette
00:02:59

Das Abmischen durch die Master-Kette (Master-Chain) von Anfang an wird als sehr wichtig bewertet, um das Endprodukt während des gesamten Prozesses zu hören und keine Überraschungen am Ende zu erleben.

Gitarren hart links und rechts pannen
00:03:19

Hartes Panning von Gitarren ist ein guter Ausgangspunkt. Wenn der Mix jedoch zu breit erscheint, sollte man es anpassen, z.B. im Verse weniger breit und im Refrain breiter machen.

EQ nur schneiden, nie boosten
00:03:39

Der Referent ist ein Fan des Schneidens, aber die Regel 'nie boosten' ist zu extrem. Er empfiehlt, zuerst zu schneiden und nur bei Bedarf subtil zu boosten, besonders bei Vocals.

Abmischen in Mono
00:01:34

Das Abmischen in Mono wird als sehr wichtig erachtet, da viele Menschen Musik in Mono hören, selbst wenn sie es nicht wissen, z.B. im Auto. Es hilft, den Mix außerhalb des Sweet Spots zu überprüfen.

Mix im Auto überprüfen
00:02:22

Das Überprüfen des Mixes im Auto ist nur dann sinnvoll, wenn man dort regelmäßig Musik hört und mit dem Klang vertraut ist. Andernfalls ist es nicht relevant.

Jede Vocal stimmen
00:02:44

Jede Vocal zu stimmen, wird als Fehler angesehen. Es kann die Emotion des Sängers zerstören und ist nicht die Aufgabe eines Mixers, es sei denn, es ist ausdrücklich gewünscht.

Nur einen Hall für den gesamten Mix verwenden
00:04:09

Die Verwendung nur eines Halls für den gesamten Mix wird als 'albern' abgetan. Es gibt viele Verwendungszwecke für Hall, die über die Schaffung eines einzigen Raumes hinausgehen.

Wenn ein Mix auf AirPods gut klingt, klingt er überall gut
00:04:34

Diese Aussage ist falsch. Viele hören Musik nicht nur auf Kopfhörern, und ein Mix sollte auf verschiedenen Wiedergabesystemen gut klingen. Der Referent bevorzugt es, den Mix im Raum zu spüren, anstatt ihn nur auf Kopfhörern zu beurteilen.

High-Pass-Filter: Hören ist entscheidend
00:00:29

Der Trick, alles mit einem High-Pass-Filter zu versehen, wird als 'Müll' bewertet. Der Referent betont, dass man genau hinhören muss, da ein High-Pass-Filter bei einer Kickdrum den Bass sogar verstärken oder eine Stimme dünn klingen lassen kann.

Abmischen mit einer Referenzspur
00:00:55

Eine Referenzspur des Kunden ist unerlässlich, um dessen Erwartungen zu erfüllen. Das Verfolgen des Sounds anderer Songs als Referenz wird dagegen als weniger wichtig bewertet, da man stattdessen die emotionale Erinnerung an eine Aufnahme verfolgen sollte.

Parallel-Kompression
00:05:17

Parallel-Kompression wird vom Referenten kaum genutzt und als überstrapazierte Technik angesehen, die oft von Leuten verwendet wird, die Kompression nicht vollständig verstehen. Er bevorzugt die direkte Kontrolle über die Kompression.

Immer bei geringer Lautstärke mischen
00:05:37

Diese Aussage ist falsch. Der Referent und andere Mixer beginnen oft bei fast der lautesten Lautstärke, um Kompression und den Bassbereich besser beurteilen zu können. Eine zu leise Abmischung ist nicht ideal.

Farbcodierung jeder Spur vor dem Abmischen
00:05:59

Sitzungsorganisation, einschließlich Farbcodierung, ist sehr wichtig. Sie spart Zeit und ermöglicht es dem Mixer, sich auf die kreative Arbeit zu konzentrieren, anstatt sich mit technischen Details aufzuhalten.

Bedeutung des Gain-Stagings
00:06:28

Gain-Staging ist extrem wichtig und die Grundlage für einen guten Mix. Eine korrekte Gain-Struktur ermöglicht es, kleine Änderungen hörbar zu machen und die Kontrolle über den Mix zu behalten.

Lautstärkeautomation bei Vocals
00:07:33

Lautstärkeautomation bei Vocals ist unerlässlich, da ein einziges Vocal-Level oder eine einzige EQ-Einstellung selten für den gesamten Song funktioniert. Dies ermöglicht eine dynamische Anpassung an die verschiedenen Abschnitte des Songs.

Jeden Mix mit der Kickdrum beginnen
00:07:44

Obwohl die Kickdrum oft der erste Klang ist, der unmute geschaltet wird, sollte man schnell die gesamte Rhythmussektion (Kick, Snare, Hi-Hat, Bass) hinzuziehen, um zu sehen, wie sie zusammenwirkt. Ohne den Bass ist es schwierig, die Kickdrum richtig zu EQen.

EQing nach Tonart und Skala des Songs
00:02:33

Dieser Trick wird als Unsinn abgetan. Der Mixer berücksichtigt die Tonart nur beim Stimmen von Vocals, ansonsten nicht.

Stereo-Imaging-Plugins
00:04:57

Stereo-Imaging-Plugins sind essentiell, um Sounds im Stereofeld zu verteilen und Mono-Spuren dreidimensionaler klingen zu lassen. Dies kann einem Song eine ganz neue Dimension verleihen.

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