Summary
Highlights
In den ersten 24 Stunden greift der Körper auf die Zuckerdepots in der Leber zurück. Nach deren Verbrauch schaltet der Stoffwechsel in den Krisenmodus um, Insulin sinkt, die Verdauung pausiert und der Körper sucht nach neuen Energiequellen.
Nach etwa einem Tag beginnt der Körper, Fett in Ketonkörper umzuwandeln, um das Gehirn mit Energie zu versorgen. Viele berichten in dieser Phase von klarerem Denken. Gleichzeitig setzt die Autophagie ein, bei der alte und beschädigte Zellteile recycelt werden, ein Prozess, der das Immunsystem stärkt und Entzündungen reduziert.
Nach drei bis vier Tagen fühlen sich viele leicht und energiegeladen, da Ketonkörper als effizienter Treibstoff wirken. Allerdings warnt der Körper, wenn die Fettreserven knapp werden, und beginnt, Muskeln zur Energiegewinnung abzubauen. Das Gleichgewicht der Elektrolyte kann gestört werden, was Herzprobleme verursachen kann. Auch das Refeeding-Syndrom stellt eine Gefahr dar, wenn nach dem Fasten zu schnell wieder normal gegessen wird.
Nach sieben Tagen ist der Körper ein Wunderwerk der Anpassung. Die Fettverbrennung ist optimiert, Entzündungen sind minimal und die Zellen sind durch Autophagie erneuert. Fasten zeigt, wie genial der Körper mit Mangel umgehen kann und dass wir oft weniger benötigen, als wir denken, um zu überleben und klar zu denken.