Summary
Highlights
Anfang der 1930er Jahre erreicht die Weltwirtschaftskrise Deutschland. Die industrielle Produktion sinkt um 40%, Löhne können nicht mehr gezahlt werden und 1930 sind über drei Millionen Menschen arbeitslos. Jede zweite Familie ist von der Krise betroffen, was zu Hunger-Märschen führt.
Ein Zeitzeuge berichtet von großen Demonstrationen, bei denen die Leute „Hunger“ schrien. Diese Aufmärsche waren so groß, dass Schulen abgesperrt werden mussten. Viele Menschen konnten sich nicht mehr selbst versorgen, und öffentliche Küchen versuchten, die schlimmsten Auswirkungen der Krise zu mildern.
Die Krise hatte ihren Ursprung in Übersee mit dem Zusammenbruch der New Yorker Börse im Oktober 1929. Die USA zogen ihre Kredite aus Deutschland ab, was schwerwiegende Folgen hatte. Staat und Wirtschaft gerieten in Zahlungsschwierigkeiten, und die Bankenkrise von 1931 verschärfte die Lage weiter, was zur Schließung von Banken führte und Auszahlungen verhinderte.