Inventur

Share

Summary

Dieses Video behandelt das Thema Inventur. Es erklärt, was eine Inventur ist, welche verschiedenen Arten von Inventuren es gibt (körperliche Inventur, Buchinventur, Stichtagsinventur, permanente Inventur, verlegte Inventur, Stichprobeninventur) und wie Vor- und Rückrechnungen im Rahmen einer Inventur durchgeführt werden. Abschließend werden die Planung und Durchführung einer Inventur erläutert.

Highlights

Was ist Inventur?
00:00:41

Die Inventur ist eine Bestandsaufnahme sämtlicher Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. Sie kann entweder körperlich (Zählen, Messen, Wiegen, Schätzen von Waren im Lager) oder als Buchinventur (Erfassung von Schulden und Forderungen in Systemen/Büchern) erfolgen.

Arten der Inventur
00:04:51

Es gibt vier Hauptarten der Inventur, die oft in Prüfungen abgefragt werden: die Stichtagsinventur, die permanente Inventur, die verlegte Inventur und die Stichprobeninventur. Eine zusätzliche Variante ist die zeitnahe Inventur als Unterform der Stichtagsinventur.

Stichtagsinventur
00:06:02

Die Stichtagsinventur ist die klassischste Form, bei der der Bestand an einem bestimmten Stichtag (oft der Bilanzstichtag, z.B. 31.12.) ermittelt wird. Sie kann auch als zeitnahe Inventur innerhalb von +/- 10 Tagen um den Stichtag durchgeführt werden, erfordert dann aber eine Vor- oder Rückschreibung der Bestände.

Permanente Inventur
00:09:34

Bei der permanenten Inventur werden die Bestände durchgängig während des Geschäftsjahres gezählt, wobei jedes Produkt mindestens einmal erfasst werden muss. Sie erfordert ein Warenwirtschaftssystem zur Erfassung von Zu- und Abgängen und ermöglicht eine effizientere Bestandskontrolle.

Verlegte Inventur
00:12:55

Die verlegte Inventur erlaubt eine Bestandsaufnahme bis zu drei Monate vor oder zwei Monate nach dem Bilanzstichtag. Auch hier sind eine Fort- oder Rückschreibung der Bestände notwendig, um den Wert am tatsächlichen Bilanzstichtag zu ermitteln.

Stichprobeninventur
00:14:07

Die Stichprobeninventur ist ein vereinfachtes Verfahren, das bei großen Artikelmengen angewendet wird. Der Bestand wird dabei anhand anerkannter mathematischer und statistischer Methoden hochgerechnet. Voraussetzung ist ein EDV-Lagerbuchungssystem und eine bestimmte Abdeckung des Lagerwerts durch die Stichproben.

Fortschreibung des Inventurbestands
00:17:17

Eine Fortschreibung ist notwendig, wenn die Inventur vor dem Bilanzstichtag stattfindet (z.B. am 15. Oktober, Bilanzstichtag 31. Dezember). Hierbei werden Zugänge zwischen Zähltag und Stichtag addiert und Abgänge subtrahiert, um den Bestand am Bilanzstichtag zu erhalten.

Rückrechnung des Inventurbestands
00:21:07

Eine Rückrechnung erfolgt, wenn die Inventur nach dem Bilanzstichtag durchgeführt wird (z.B. am 7. Januar, Bilanzstichtag 31. Dezember). Um den Bestand am Stichtag zu ermitteln, werden Zugänge zwischen Stichtag und Zähltag subtrahiert und Abgänge addiert.

Planung und Durchführung einer Inventur
00:24:54

Wichtige Schritte sind die Bestimmung des Bilanzstichtags, die Bildung von Inventurteams (idealerweise nach dem Vier-Augen-Prinzip), die Aushändigung von Arbeitsanweisungen und Handzetteln zur Dokumentation der Zählungen. Abschließend werden Stichprobenkontrollen durchgeführt und die ermittelten Bestände in das System übertragen.

Recently Summarized Articles

Loading...