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Viele Schüler im Logistikbereich können Warenannahme und Warenkontrolle oft nicht auseinanderhalten. Diese beiden Prozesse sind jedoch entscheidend, bevor die Ware eingelagert wird und werden im Detail erläutert.
Die Warenannahme beginnt, wenn ein LKW am Dock ankommt. Wichtige Schritte sind: Überprüfung des Empfängers, des geplanten Lieferzeitpunkts, der äußerlichen Beschaffenheit der Ware (Beschädigungen an Verpackung/Palette) und der Anzahl der gelieferten Packstücke laut Lieferschein. Bei Unstimmigkeiten oder Beschädigungen muss der Fahrer dies bestätigen.
Nachdem der Fahrer weg ist und die Ware entladen wurde, aber bevor sie eingelagert wird, erfolgt die Warenkontrolle. Diese kann an speziellen Lagerflächen oder direkt an den Docks stattfinden. Ihr Ziel ist es, die Ware detailliert zu prüfen, da von außen nicht alle Mängel ersichtlich sind.
Die Warenkontrolle umfasst folgende Prüfpunkte: Überprüfung der Identität (ist es die bestellte Ware?), der Quantität (Stichprobenartige Zählung im Inneren der Packstücke), der Beschaffenheit (interner Zustand der Ware) und der Qualität (entsprechen die Produkte den bestellten Qualitätsstandards?).
Die Warenannahme erfolgt in Anwesenheit des Fahrers und betrifft primär die äußere Prüfung. Die Warenkontrolle findet danach statt, bevor die Ware ins Lager geht. Bei jedweden Feststellungen (Mängel, falsche Mengen oder Qualität) muss der Einkauf informiert werden, damit dieser sich mit dem Lieferanten in Verbindung setzen kann.