Warum die meisten Dehnübungen nicht funktionieren – Wissenschaftlich fundierte Tipps für Tänzer, um mehr Flexibilität zu erlangen
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Obwohl das Ziel im Ballett darin besteht, lange, gedehnte Muskeln zu erhalten, ist es wichtiger, die Körperbewegung sicher und gesund zu optimieren. Das Video zeigt, wie man durch Vor- und Nachbereitung Dehnübungen effektiver und sicherer macht.
Es wird erläutert, warum tiefes Dehnen direkt vor dem Tanzen kontraproduktiv ist, ähnlich wie man morgens nicht direkt aus dem Bett springt und zur Arbeit geht, ohne sich vorzubereiten. Das Aufwärmen ist die erste Verteidigungslinie gegen Verletzungen und hat vier Schlüsselaspekte: Erhöhung der Herzfrequenz, Abgabe von Wärme durch die Muskeln, Erhöhung des Sauerstoffflusses und Produktion von mehr Gelenkflüssigkeit.
Ein effektives Aufwärmen sollte drei Hauptkomponenten umfassen: dynamisches Dehnen zur Stimulation der Muskeln und Mobilisierung der Gelenke, leichtes Cardio zur Erhöhung der Herzfrequenz und Muskelwärme sowie einfache Kraftübungen. Es wird empfohlen, 10 bis 15 Minuten für diese Aktivitäten einzuplanen.
Nach dem Training oder Auftritt ist der richtige Zeitpunkt für statische Dehnübungen. Jede Position sollte 20 bis 30 Sekunden gehalten werden, insgesamt etwa 10 bis 15 Minuten pro Sitzung. Längeres Dehnen kann Gelenke und Gewebe belasten. Der zweite Tipp ist, sich auf bestimmte Muskelgruppen zu konzentrieren, um gezielt Flexibilität in Bereichen wie den vorderen oder hinteren Oberschenkelmuskeln und Adduktoren zu verbessern, besonders bei Übungen wie dem Spagat.
Das Video verweist auf eine 'Dance Master Class', die die wissenschaftlichen Prinzipien der Flexibilität tiefergehend behandelt und innovative Methoden lehrt, die über den Standard-Lehrplan von Tanzschulen hinausgehen.