Die EFFEKTIVSTE Uni Lernmethode // Tipps für das Lernen an der Uni!

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Summary

In diesem Video teilt Becky ihre erfolgreiche Lernmethode für Universitätsklausuren, die auf aktiver Wiederholung und Spaced Repetition basiert. Sie erklärt, wie sie digitale Karteikarten in Anki, die Feynman-Technik und Mindmaps einsetzt, um Stoff nachhaltig zu lernen und den Überblick zu behalten, ohne traditionelle Zusammenfassungen zu schreiben. Die Methode zielt darauf ab, Lücken im Wissen zu erkennen, Vernetzungen zwischen Themen herzustellen und das Gelernte zu festigen.

Highlights

Einführung und Kritik an Zusammenfassungen
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Becky stellt ihre erfolgreiche Lernmethode vor, die sie in ihrer letzten Klausurenphase angewendet hat. Sie betont, dass diese Methode ohne Zusammenfassungen auskommt und erklärt, warum Zusammenfassungen ihrer Meinung nach nicht immer zeiteffizient sind und die Wiederholung erschweren, obwohl sie beim Verständnis helfen können.

Die zwei wichtigsten Lernprinzipien: Spaced Repetition und Aktiver Abruf
00:01:49

Es werden zwei zentrale Prinzipien des Lernens vorgestellt: Spaced Repetition, das dem Vergessen entgegenwirkt, indem man den Stoff in bestimmten Intervallen wiederholt, und aktiver Abruf (Active Recall), bei dem man sich das Wissen aktiv ins Gedächtnis ruft, anstatt es nur passiv zu lesen oder zu markieren. Diese beiden Prinzipien bilden die Grundlage ihrer Lernmethode.

Erstellung der Lernmaterialien: Digitale Karteikarten mit Anki
00:03:20

Der erste Schritt der Methode ist die Nachbereitung der Vorlesungen und die Erstellung von Lernmaterialien. Becky entscheidet sich für digitale Karteikarten in Anki, da sie flexibel ergänzt werden können, Screenshots von Vorlesungsfolien ermöglichen und Anki automatisch Spaced Repetition anwendet, was die Planung der Wiederholungen erleichtert. Die erstellten Karten werden sofort gelernt.

Aktives Lernen mit der Feynman-Technik
00:04:51

Beim Wiederholen der Karteikarten nutzt Becky eine abgewandelte Feynman-Technik. Sie erklärt sich das Thema, als würde sie es einem zwölfjährigen Kind beibringen, um grundlegende Verständnisprobleme zu erkennen. Anschließend versucht sie, es einem Professor zu erklären, um die korrekte Verwendung von Fachwörtern und Definitionen zu üben. Entdeckte Lücken werden nachgeschlagen und die Karteikarten entsprechend ergänzt.

Vernetzung des Wissens durch Mindmaps und Flussdiagramme
00:06:53

Nachdem die grundlegenden Konzepte durch die Karteikarten beherrscht werden, konzentriert sich Becky darauf, Verbindungen zwischen den Themen herzustellen. Sie erstellt Flussdiagramme und Mindmaps, insbesondere für Fächer wie Bioinformatik (Algorithmen) und Chemie (Stoffwechselwege), um den Gesamtüberblick zu behalten und das Wissen visuell zu vernetzen. Dies half ihr, den Stoff nicht nur auswendig zu lernen, sondern tiefer zu durchdringen.

Vorbereitung kurz vor der Prüfung und letzte Tipps
00:11:05

Eine Woche vor den Prüfungen geht Becky systematisch alle Vorlesungsfolien durch, um zu jedem Punkt eine Erklärung abgeben zu können und letzte Lücken zu finden. Für diese Lücken erstellt sie kleine 'Lernblätter' im Abfrage-Format. Zudem betont sie die Wichtigkeit von Prüfungsprotokollen/Altklausuren und dem Austausch mit Kommilitonen, um verschiedene Perspektiven auf den Lernstoff zu gewinnen, auch wenn sie selbst diese Möglichkeit nicht immer hatte.

Fazit und Anwendbarkeit der Lernmethode
00:13:01

Becky schließt mit der Feststellung, dass ihre Methode besonders für mündliche Prüfungen hilfreich war, da sie das Erklären des Stoffes trainierte. Sie hält die Methode aber auch für andere Klausurtypen universell anwendbar, wobei für Fächer wie Mathematik oder Physik der Schwerpunkt auf Übungsaufgaben liegen sollte. Sie ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen und ermutigt die Zuschauer, ihre eigenen Erfahrungen in den Kommentaren zu teilen.

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