Summary
Highlights
Das Video stellt die Hauptcharaktere vor: den Grafen von Moor, seine Söhne Karl (erbberechtigt, studiert in Leipzig) und Franz (neidisch, hässlich, böse), sowie Amalia (die Verlobte Karls). Außerdem werden die Räuberbande um Spiegelberg, Schweizer und Ratzmann sowie die Diener und Geistlichen vorgestellt. Schiller thematisierte bereits 1780 den Werteverfall und vereinte in seinem Stück Aufklärung, Empfindsamkeit und Sturm und Drang.
Franz schneit zum Vater und teilt ihm gefälschte Nachrichten über Karls vermeintlich ausschweifendes Leben und Schulden mit. Der alte Moor ist entsetzt und Franz schickt Karl einen gefälschten Brief, der ihn enterbt. Karl, der sich in der Kneipe über die Aufklärung beschwert, erhält diesen Brief und beschließt, Räuberhauptmann zu werden, nachdem sein Plan, Amalia zu heiraten und Schlossherr zu werden, zunichte gemacht wird. Nur Spiegelberg ist enttäuscht, weil das seine Idee war.
Amalia liebt weiterhin Karl, doch Franz versucht ihr einzureden, dass Karl sie nie geliebt hat. Später täuscht Franz mit einem verkleideten Wutbürger den Tod Karls vor, um seinen Vater zu schockieren und Amalia für sich zu gewinnen. Der Vater erleidet einen Herzinfarkt und Franz sperrt ihn ein, während Karl und seine Räuberbande erste Erfahrungen im böhmischen Wald sammeln. Spiegelberg überfällt ein Kloster und begeht Gräueltaten, was Karl, der sich als Robin Hood versteht, missfällt.
Die Räuber werden von Sicherheitskräften umzingelt. Ein Pfarrer bietet Amnestie an, wenn sie ihren Hauptmann Karl ausliefern. Karl ist bereit sich zu opfern, doch seine Männer weigern sich und kämpfen. Im Schloss versucht Franz erneut, Amalia zu erpressen, muss aber erkennen, dass der Bote, der Karls Tod verkündet hatte, seine Lüge aufdeckt. Karl und seine Räuber haben die Schlacht überlebt, und Karl wird melancholisch über sein Leben.
Durch eine Bewerbung als Räuber entdeckt Karl, dass sein Vater noch lebt und Franz für all sein Unglück verantwortlich ist. Er reist als Graf Brand verkleidet zum Schloss, wo er Amalia begegnet, sich ihr aber nicht zu erkennen gibt. Franz erkennt ihn und befiehlt Daniel, Karl zu töten. Daniel verrät Karl, dass sein Vater noch lebt und eingesperrt wurde. Karl singt noch ein Liebeslied mit Amalia, ohne seine wahre Identität preiszugeben.
Im Wald versucht Spiegelberg, Karl als Hauptmann zu stürzen, wird aber von Schweizer getötet. Karl trifft später Hermann, den ehemaligen Boten, der ihm offenbart, dass sein Vater noch lebt und von Franz gequält wird. Karl schickt Schweizer, um Franz zu holen. Franz beschleicht eine Ahnung vom Ende, sein Versuch, sich beim Pfarrer zu rechtfertigen, scheitert. Er begeht Selbstmord, was die Räuber zutiefst enttäuscht.
Der alte Moor bricht aus seiner Gefangenschaft aus und wünscht sich seinen Sohn Karl herbei. Die Räuber bringen Amalia zum Wald zu Karl. Der Vater erkennt Karl als Räuberhauptmann und stirbt. Amalia möchte sich mit Karl versöhnen, doch die Räuber erinnern Karl an sein Versprechen, sie nicht zu verlassen. Karl tötet Amalia, da er sie nicht mit den Räubern teilen kann, und stellt sich anschließend der Polizei.