Summary
Highlights
Das Video beginnt mit einer Einführung in die Berechnung von Lagerkennziffern und betont deren Wichtigkeit für Abschlussklausuren. Es wird eine Beispielaufgabe vorgestellt, die eine Lagerkarte mit Anfangsbestand, Zu- und Abgängen, Bezugspreis, Lagerkosten und Marktzins umfasst.
Der erste Schritt ist die Berechnung des monatlichen Bestands. Ausgehend von einem Anfangsbestand von 50 und gegebenen Zu- und Abgängen für jeden Monat wird der Endbestand für jeden Monat ermittelt. Die Summen der Abgänge und der Monatsbestände werden notiert, da sie später benötigt werden.
Anschließend wird der durchschnittliche Lagerbestand berechnet. Es werden drei Methoden vorgestellt: die jährliche, die quartalsmäßige und die monatsmäßige Berechnung. Die monatsmäßige Berechnung, die den Anfangsbestand und alle zwölf Monatsendbestände berücksichtigt, wird als die genaueste Methode hervorgehoben und für die weiteren Berechnungen verwendet.
Die Umschlagshäufigkeit, die angibt, wie oft der durchschnittliche Lagerbestand pro Jahr umgeschlagen wird, wird als Nächstes berechnet. Dazu wird der Wareneinsatz (Gesamtabgänge) durch den durchschnittlichen Lagerbestand geteilt. Im Beispiel beträgt die Umschlagshäufigkeit etwa 13.
Die Lagerdauer gibt an, wie lange ein Artikel durchschnittlich im Lager verbleibt. Sie wird berechnet, indem die Anzahl der Tage eines Wirtschaftsjahres (360) durch die Umschlagshäufigkeit geteilt wird. Es wird darauf hingewiesen, die 360 Tage anzupassen, wenn sich die Betrachtungsperiode verkürzt (z.B. auf 180 Tage für ein halbes Jahr).
Der letzte Schritt ist die Berechnung der Lagerzinsen. Zuerst wird der Lagerzinssatz ermittelt, indem der Marktzinssatz mit der Lagerdauer multipliziert und durch 360 Tage geteilt wird. Anschließend werden die Lagerzinsen berechnet, indem der durchschnittliche Lagerbestand in Euro (durchschnittlicher Lagerbestand multipliziert mit dem Bezugspreis) mit dem Lagerzinssatz multipliziert und durch 100 geteilt wird. Der Sprecher betont die Wichtigkeit, diese Formeln zu lernen, da sie einfache Punkte in Prüfungen sind.