Summary
Highlights
Es gibt zwei Haupttypen von Magneten: Dauermagnete (Permanente Magnete) und Elektromagnete. Zu den Dauermagneten gehören der Stabmagnet und der Hufeisenmagnet. Elektromagnete entstehen durch Stromfluss in einem Leiter oder einer Spule.
Dauermagnete erzeugen ein Magnetfeld, das Körper anziehen oder abstoßen kann. Diese Wirkung hängt von den Polen ab: ungleichnamige Pole (Nord- und Südpol) ziehen sich an, gleichnamige Pole (Nord-Nord oder Süd-Süd) stoßen sich ab.
Magnetfelder können durch Magnetfeldlinien visualisiert werden. Beim Stabmagneten treten die Feldlinien aus einem Pol aus und treten in den anderen ein. Die Dichte der Feldlinien zeigt die Stärke des Magnetfelds an; an den Polen ist es am stärksten, in der Mitte schwächer. Eisenpartikel sammeln sich daher bevorzugt an den Polen.
Der Hufeisenmagnet erzeugt im Bereich zwischen seinen Polen ein homogenes Magnetfeld. Das bedeutet, die Magnetfeldlinien haben dort die gleiche Richtung und Stärke, im Gegensatz zum inhomogenen Feld des Stabmagneten.
Ein von Strom durchflossener Leiter erzeugt ein Magnetfeld. Die Richtung der Magnetfeldlinien kann mit der Linke-Hand-Regel (für die physikalische Stromrichtung) bestimmt werden: Der Daumen zeigt die Stromrichtung an, und die gekrümmten Finger zeigen die Richtung der Magnetfeldlinien um den Leiter an.
Dauermagnete bestehen aus ferromagnetischen Stoffen, insbesondere Eisen, Nickel und Kobalt, die magnetisierbar sind. Andere Stoffe sind nicht magnetisch.