Summary
Highlights
Die Mikroökonomie befasst sich mit den Entscheidungen von Wirtschaftssubjekten wie Haushalten und Unternehmen sowie mit der Analyse einzelner Märkte und der Berechnung der Wohlfahrt in verschiedenen Marktformen. Typische Fragen umfassen die Nutzenmaximierung von Haushalten und die optimale Input-Kombination für Unternehmen.
Die Mikroökonomie ist Teil der Volkswirtschaftslehre und betrachtet einzelne Märkte und Wirtschaftssubjekte, während die Makroökonomie die gesamte Wirtschaft eines Staates analysiert. Ein zentrales Konzept ist der Homo Oeconomicus, der rational seinen Nutzen maximiert und stets die optimale Entscheidung trifft.
Die Haushaltstheorie beschäftigt sich damit, wie Haushalte mit einem festen Budget Güterbündel auswählen, um ihren Nutzen zu maximieren. Dies wird am Beispiel einer WG erklärt, die ihr Budget zwischen Haushaltsgeräten und Lebensmitteln aufteilen muss.
Die Produktionstheorie fokussiert sich auf Unternehmen und deren Entscheidungen bezüglich der Kombination von Inputfaktoren (z.B. Maschinen und Mitarbeiter), um den maximalen Output zu erzielen, den Gewinn zu maximieren oder Kosten zu minimieren.
Die Preistheorie untersucht, wie Unternehmen den optimalen Preis für ihre Produkte festlegen. Dies hängt von der jeweiligen Marktform ab, ob es sich um ein Monopol, Oligopol oder Polypol handelt, und wie viele Wettbewerber auf dem Markt agieren.
Ein wichtiges Thema in der Mikroökonomie ist das Marktversagen, welches durch externe Effekte, öffentliche Güter und Wohlfahrtsverluste durch Monopole verursacht wird. Hierbei wird analysiert, wie ein schiefes Marktgleichgewicht wieder korrigiert werden kann.